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Förderverein des Bergischen Museums für Bergbau, Handwerk und Gewerbe e. V. 

Aktuelles


Neues Leben im alten Hammerwerk

Foto: Jo Wittwer

Das Herz des Hammerwerks schlägt seit Herbst 2020 wieder. Bei der Inbetriebnahme nach rund drei Jahren Stillstand kam dem stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins, Herbert Ommer, die Ehre zu, den Platz am Hammer einzunehmen, an dem noch bis in die 1950er Jahre hinein Raffinierstahl für die Klingenindustrie gefertigt wurde.

Die kompletten Sanierungsarbeiten haben wir filmisch begleiten lassen. Die entstandene, fünfteilige Mini-Doku-Filmreihe zeigt die umfangreichen Arbeiten der Spezialfirma Mühlenbau Gottfried Schumann aus Mulda in Sachen von der Demontage der maroden Bauteile bis zur ersten Inbetriebnahme.

Auf unserem neuen YouTube-Kanal und hier auf der Webseite finden Sie die komplette Mini-Filmreihe.

Die Sanierung wurde durchgeführt von der Spezialfirma Mühlenbau Gottfried Schumann aus Mulda in Sachsen.
Das Projekt wurde gefördert von der NRW-Stiftung.

Schauen Sie einfach mal rein:

Kurzer Einstieg in die Filmreihe | Bergisches Museum | Teil 1
Das Hammerwerk im Bergischen Museum in Bergisch Gladbach stand bis in die 1950er Jahre im Gelpetal in Remscheid. Der von Wasserkraft angetriebener Hammer wurde zum Raffinieren von Stahl für die Klingen- und Werkzeugindustrie benutzt.

Demontage des alten Hammerwerks | Bergisches Museum | Teil 2
In diesem Teil der Mini-Doku-Filmreihe werden das alte Wasserrad und die Welle des Hammerwerks ausgebaut und dafür in viele kleinere Teile zerlegt. Der Mühlenbauer erklärt, worauf man bei den Arbeitsschritten achten muss.

Montage des neuen Hammerwerks | Bergisches Museum | Teil 3
Endlich werden das neue Wasserrad und die Welle des Hammerwerks vor Ort eingebaut. Wieder erläutert der Mühlenbauer fachmännisch die einzelnen Arbeitsschritte.

Schmiedekunst im Hammerwerk | Bergisches Museum | Teil 4
Es ist soweit: Der neue Hammer des Hammerwerks wird in Betrieb genommen. Herbert Ommer, Vorstandsmitglied im Förderverein des Bergischen Museums, darf als Erster den Hammer erklingen lassen. Er erzählt, warum dies ein besonderer Moment für ihn ist.

Zusammenfassung Sanierung Hammerwerk | Bergisches Museum | Teil 5
In diesem letzten Teil der Mini-Doku-Filmreihe können Sie sich alle Arbeitsschritte noch einmal Revue passieren lassen, von der Demontage der maroden Bauteile bis zum ersten Schmieden mit Vorstandsmitglied Herbert Ommer. 

Inbetriebnahme neues Hammerwerk durch Herbert Ommer
Foto: Bettina Vormstein

Hammerwerke gehören traditionell seit vielen Jahrhunderten zum Bergische Land. Da es heute aber nur noch wenige funktionsfähige Exemplare gibt, erst recht keine Neubauten erfolgen, kann sich ein Außenstehender nur schwer vorstellen, welche vielfältigen Vorbereitungen eine Komplettsanierung erfordert.

Erneuert bzw. neu montiert bzw. verkeilt wurden folgende Teile:
• die Wasserradwelle (hergestellt aus einem einzigen Eichenstamm)
• das vollständige Wasserrad (unter Verwendung der alten Schaufelbleche)
• das Schwungrad bzw. Gegengewicht auf der Welle
• der Nockenkranz

Neue Welle fürs Hammerwerk / Foto: Jo WittwerGalerie öffnen
Fotos Bildergalerie: Jo Wittwer
Text: Herbert Ommer

Dokumentationsmaterial

Ein neues Informationsblatt befindet sich im Druck. Es wird demnächst kostenfrei direkt im Hammerwerk zur Verfügung stehen.  

Zu verschiedenen Anlässen werden wieder Schmiedevorführungen im historischen Hammerwerk angeboten werden können.

Blättern Sie durch die Bildergalerie mit einem Klick auf das Bild. 


Teile der alten Welle und des Wasserrades zu verkaufen

(vl) Herbert Ommer, Sandra Brauer und Willi Carl mit einer Scheibe der ehemaligen Welle des Hammerwerks.
Foto: Bettina Vormstein

Nach der Sanierung des Hammerwerks stehen nun sowohl die in dicke Scheiben gesägte Welle aus Eichenholz als auch massive Eichenholzbalken aus dem alten Wasserrad zum Verkauf.

Die historischen Stücke werden zu Preisen zwischen 25 und 80 Euro abgegeben. Diese Einnahmen kommen dem Förderverein zu Gute.

Interessenten können die Stücke nach vorheriger Terminabsprache ansehen und an Ort und Stelle käuflich erwerben. Empfohlen wird, eine Schubkarre oder ein zweites Paar kräftige Hände mitzubringen.

Bitte kontaktieren Sie uns unter kontakt@bergisches-museum.de oder 02202 14 15 55.

Zur Sanierung des historischen Hammerwerks

Foto: Bettina Vormstein

Nach Jahren des Stillstands konnten dank  ortsansässiger Sponsoren und einer Förderung der Nordrhein-Westfalen (NRW)-Stiftung der Förderverein des Museums die Sanierung des maroden Wasserrads und der Antriebswelle realisieren.

Um die Arbeiten an dem historischen Gebäude sachgerecht durchführen zu können, musste der Förderverein ein wenig suchen: Nur wenige Firmen haben sich auf die Restaurierung und Rekonstruktion historischer Mühlen spezialisiert. „Wir freuen uns, dass wir mit Mühlenbau Gottfried Schumann einen anerkannten Experten für unser Projekt gewinnen konnten“, so Herbert Ommer vom Vorstand des Fördervereins. Dazu kommt, dass die Firma aus Mulda in Sachsen die Stadt Bergisch Gladbach und ihre Mühlräder bereits gut kennt: Die Firma erneuerte im Jahr 2012 auch das Wasserrad des LVR-Industriemuseums Papiermühle Alte Dombach.

Die Mühlenbauer demontierten in einem ersten Schritt die maroden Bauteile. Diese wurden zuletzt in den 1980er Jahren saniert. Neben dem Wasserrad ist auch die Welle, die aus einem einzelnen Eichenstamm gefertigt wurde, inzwischen so beeinträchtigt gewesen, dass der Betrieb des Hammers für Museumsvorführungen vor mehreren Jahren eingestellt wurde, um noch größere Schäden zu vermeiden. Drei Tage waren für die Arbeiten eingeplant. Dabei wurden in der Werkstatt des Mühlenbauers die neuen Bauteile nach den alten Vorbildern angefertigt. Die Montage war für September 2020 geplant. Wie das Wasserrad mit einem Durchmesser von rund 2 Metern und die 6,20 Meter lange Welle an ihren angestammten Platz am Hammerwerk verbracht wird, hatten alle mit Spannung erwartet.

Das Hammerwerk selbst wurde noch bis in die 1940er Jahre hinein im Remscheider Gelpetal vom letzten Besitzer Ernst Wolferts zur Stahlbearbeitung betrieben. 1959 wurde das Werk so originalgetreu wie möglich auf dem Museumsgelände wieder aufgebaut, um das Wissen um die alte Technik des Schmiedens von Raffinierstahl nicht verloren gehen zu lassen.

Dank der Sanierung können Museumsbesucher in handwerklichen Vorführungen wieder von der unvorstellbar großen Kraft des Wassers überzeugt werden.

Ohne die großzügige Unterstützung von verschiedenen Sponsoren wäre für den Förderverein die Reparatur nicht zu stemmen gewesen. „Wir sind allen Unterstützern sehr dankbar, die sich mit großen und kleinen Summen daran beteiligt haben, dass wir die Sanierung realisieren konnten“, so Willi Carl, Vorsitzender des Fördervereins.

Foto: Bettina Vormstein

Unterstützer und Sponsoren

Foto: Bettina Vormstein

Seit Jahren war das Hammerwerk das Sorgenkind Nr. 1 im Museum, denn Wasserrad und Antriebswelle waren so stark beschädigt, dass der Hammer still stand. Der Förderverein des Museums hatte daher in Zusammenarbeit mit der Museumsleitung immer wieder die Werbetrommel gerührt, um die benötigten 60.000 Euro für die Reparatur zusammenzubekommen.

Und Unterstützung kam tatsächlich von vielen Seiten. Bereits vor einigen Jahren spendete der Rotary Club 5.000 Euro für den Erhalt des Hammerwerks.

 

Scheckübergabe von der Rechtsanwaltskanzlei Leonhard & Imig
Foto: Jasmin Rottländer

Dazu kamen 2019 die Erlöse vom Bücherstand der Schloss-Apotheke im Rahmen des IBH-Frühlingsfests, ein Drittel der Spenden des Apfelblütenfests am Baum der Religionen, die von der Bethe-Stiftung verdoppelt wurden, eine Spende in Höhe von 1.000 Euro von der Bensberger Rechtsanwaltskanzlei Leonhard und Imig anlässlich des Kanzleijubiläums sowie die Förderung der NRW-Stiftung in Höhe von 20.000 Euro.

Durch diese Spenden und weitere Aktionen konnte schlussendlich die Reparatur 2020 umgesetzt werden.


Das Projekt wurde gefördert von der NRW-Stiftung.

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege ist eine privatrechtliche Stiftung des Landes Nordrhein-Westfalen und unterstützt seit über 30 Jahren bürgerschaftliches Engagement in Vereinen, Verbänden und Initiativen, die sich für den Naturschutz und die Heimat- und Kulturpflege in NRW einsetzen. Über 3.200 Maßnahmen wurden bisher landesweit gefördert. Zudem besitzt die Stiftung 6300 Hektar Land und 20 Immobilien, die in eigenen Tochtergesellschaften verwaltet werden.
Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung hat 2019 Fördermittel von insgesamt 8,3 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Landesweit können damit 86 gemeinnützige Initiativen und Projekte für den Naturschutz und das Kulturerbe unterstützt werden.

Von der Rechtsanwaltskanzlei Leonhard & Imig erhielt der Förderverein einen Scheck in Höhe von 1000 Euro.

Kreative Ideen gefragt


Haus Gartenstraße: Neues Leben im alten Bensberger Handwerkerhaus

Foto: Bergisches Museum

Seit 2003 rundet das ehemalige Handwerkerhaus aus der Bensberger Gartenstraße das Fachwerkensemble im Außengelände des Museums ab. Ursprünglich als Ergänzung der Dauerausstellung vorgesehen, wurde es zuletzt hautsächlich für Sonderausstellungen in den Sommermonaten genutzt.

Dies soll sich jetzt ändern: Um den akuten Platzmangel im Museum entgegenzuwirken, möchte der Förderverein dem Bensberger Zeitzeugen neues Leben einhauchen.

Der Verein sucht aktuell eine angemessene und nachhaltige Lösung, das Gebäude zu beheizen. Kreative und gemeinschaftliche Ansätze sind ausdrücklich erwünscht!

Außerdem sollen notwendige Brandschutzmaßnahmen umgesetzt werden, so dass auch das Obergeschoss des Hauses zukünftig wieder in Betrieb genommen werden kann.

Wer Interesse hat, sich bei diesem neuen Projekt des Fördervereins zu beteiligen, meldet sich bei der Museumsleitung unter 02202 14 14 87 oder s.brauer@stadt-gl.de


Über den Förderverein


Der gemeinnützige Förderverein des Bergischen Museums für Bergbau, Handwerk und Gewerbe e. V. mit Sitz in Bergisch Gladbach hat sich die Erhaltung, den Ausbau und Betrieb des Museums zum Ziel gesetzt. Gegründet wurde der Verein im Jahr 1981.

Der Fördervein unterstützt:

  • die Sammeltätigkeit
  • die Restaurationstätigkeit
  • die Forschungsvorhaben
  • die Publikationstätigkeit
  • die Öffentlichkeitsarbeit

Der Förderverein bietet:

  • Informationen über alle Museumsaktivitäten
  • Führungen, Vorträge und Exkursionen
  • Sammlerberatung
  • ehrenamtliche Mitarbeit im täglichen Museumsbetrieb oder bei Sonderveranstaltungen
  • Durchführung des traditionellen Museumsfestes (jeweils am ersten Sonntag im August)


Foto: Bettina Vormstein

Einmal im Quartal richtet der Förderverein eine Sonderveranstaltung aus.
Für Fördervereinsmitglieder ist der Eintritt frei.

Ihre Ansprechpartner: Der Vorstand


Erster Vorsitzender:     Willi Carl
Zweiter Vorsitzender:  Herbert Ommer
Kassenwart:                   Peter Servos
Geschäftsführerin:       Sandra Brauer
Vereinssekretariat:       Doris Rixen

Beirat:
Dr. Albert Eßer
Annette Glamann-Krüger
Wolfgang Götz
Ursula Heck
Dr. Peter Joerißen
Dr. Alexander Kierdorf
Nikolaus Kleine
Peter Lückerath
Herbert Rixen
Anna Maria Scheerer
Dr. Walther Schiebel
Herbert Stahl

Arbeitskreis des Fördervereins


2019 wurde ein neuer Arbeitskreis ins Leben gerufen, um den regelmäßigen Austausch engagierter Vereinsmitglieder zu ermutigen.

Der Arbeitskreis bietet die Möglichkeit, andere Akteure besser kennenzulernen und aus erster Hand vom Vorstand und der Museumsleitung zu erfahren, was im Museum passiert, um so eigene Interessen und Fähigkeiten gezielt und gemeinsam für das Museum einzubringen.

Fragen zum Arbeitskreis beantwortet die Museumsleitung unter 02202 14 14 87 oder s.brauer@stadt-gl.de

Werden Sie Mitglied!


Möchten Sie auch Mitglied des Fördervereins des Bergischen Museums für Bergbau, Handwerk und Gewerbe e. V. Bergisch Gladbach werden?

Das Formular zur  Beitrittserklärung können Sie hier herunterladen.

Die Vereinssatzung ist auch online verfügbar und kann hier ebenfalls heruntergeladen werden: Satzung FV BM

Sie können uns Ihren Wunsch bezüglich Mitgliedschaft auch persönlich, telefonisch oder per E-Mail formlos mitteilen. Wir veranlassen dann alles Weitere.

Unsere Postanschrift lautet:      Förderverein des Bergisches Museums für Bergbau, Handwerk und Gewerbe e. V.
                                                       Burggraben 19
                                                       51429 Bergisch Gladbach

Newsletter


Wir informieren Sie regelmäßig über Veranstaltungen und die Museumsarbeit per Newsletter.

Möchten Sie mehrmals im Jahre  Informationen über Veranstaltungen, Ausstellungen, Projekte etc. des Museums erhalten? Hier können Sie sich zu unserem Newsletter anmelden.

Unseren aktuellen Newsletter finden Sie hier.

Engagement, Spenden und Sponsoring


Wir suchen und brauchen Partner sowie Sponsoren, um das Bergische Museum auf Dauer zu erhalten und zu fördern.

Wir freuen wir uns auch über Spenden zur Unterstützung des Museums.
Gerne stellen wir Ihnen auch eine Spendenquittung aus!

Bankverbindung des Fördervereins:

VR-Bank eG Bergisch Gladbach
IBAN: DE59 3706 2600 3606 2120 10
BIC: GENODED1PAF

Wir danken folgenden Partnern und Sponsoren für ihr großzügiges Engagement:


OEVERMANN Networks GmbH
www.oevermann.de

Bergische Gartenarche
www.bergische-gartenarche.org

Kath. Grundschule Bensberg
www.kgs-bensberg.de



Ev. Grundschule Bensberg Gartenstraße



Kreativ Gärten Brigitta Höller
www.kreativ-gaerten.de

Obst und Gartenbauverein Refrath e. V.
www.gartenbauverein-refrath.de

Bergische Grauwacke Steinbruch Betriebsgesellschaft mbH
www.bgs-vitar.de

Bienenzuchtverein Bergisch Gladbach e. V.
www.imker-gl.de

KNAUBER Freizeitmarkt Bensberg GmbH & Co. KG
www.knauber-freizeit.de

Pütz GaLaBau GbR Gartengestaltung
www.puetz-galabau.de