Öffnungszeiten
Dienstag - Freitag
9 – 14 Uhr
Wochenende & Feiertage
11 – 17 Uhr
(Montag Ruhetag)

Ins Museum! Geschichte erleben im Herzen Bensbergs

Herzlich Willkommen im Bergischen Museum.

Besucher erfahren bei uns, wie die Menschen in Bergisch Gladbach und Umgebung vor rund 150 Jahren gelebt und gearbeitet haben. Auf unserem Museumsgelände am Bensberger Rathaus stehen alte Handwerkstechniken und der Erzbergbau im ehemaligen Bensberger Erzrevier im Mittelpunkt.

Informieren Sie sich auf unserer Webseite über unsere Veranstaltungen, unser museumspädagogisches Angebot und die Aktivitäten unseres Fördervereins. Sie wollen auf dem Laufenden gehalten werden? Hier können Sie sich zu unserem Newsletter anmelden.

Wissenswertes zu unseren Öffnungszeiten und wie Sie uns erreichen finden Sie unter Besucherinfos. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

                                   Unsere Hygiene-/Schutzmaßnahmen

Zu Ihrem und unseren Schutz möchten wir Sie bitten, folgende Hygienemaßnahmen zu beherzigen:

1.  Wir sind derzeit offen für Einzelbesucher, Familien und Gruppen bis zu 10 Personen.
     Bitte beachten Sie jedoch, dass ab einem Schwellenwert von über 50
     nur noch Gruppen mit max. 5 Personen das Museum besuchen dürfen.

2.  Schutzmasken sind für alle im Innenbereich Pflicht.
3.  Bitte halten Sie den Mindestabstand von 1,50m zu anderen Besuchern 
     und unseren Mitarbeitern ein. 
4.  Der Zutritt zum Museum ist auf 55 Personen gleichzeitig beschränkt
5.  Auch im Hauptgebäude und in der Sonderausstellung ist der Zutritt 
     pro Raum eingeschränkt. Bitte planen Sie kurze Wartezeiten bei Ihrem Rundgang mit ein.
6.  Am Eingang bitten wir darum, die Hände zu desinfizieren.


Aktuelles

Museum aufgrund Coronapandemie geschlossen


Aufgrund der Coronapandemie bleibt das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe bis auf Weiteres geschlossen. In dieser Zeit finden keine Veranstaltungen und Trauungen statt.
Wir danken für Ihr Verständnis und hoffen, Sie bald wieder im Museum begrüßen zu dürfen.


Herz des Hammerwerks schlägt wieder


Foto: Bettina Vormstein

Zuletzt musste noch die Feuerwehr ran, um dem neuen Wasserrad des Hammerwerks im Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe den nötigen Anschub zu verleihen. Rund 15 m³ Wasser wurden in das Wasserbecken geleitet, das für die Sanierung vorübergehend trockengelegt werden musste.

Dann aber konnte es losgehen mit dem ersten Testbetrieb nach rund drei Jahren Stillstand. Dem stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins, Herbert Ommer, kam die Ehre zu, den Platz am Hammer einzunehmen, an dem noch bis in die 1950er Jahre hinein Raffinierstahl für die Klingenindustrie gefertigt wurde. „Wir haben sehr lange darauf gewartet, unseren Besuchern dieses eindrucksvolle Erlebnis wieder vorführen zu können“, berichtet Ommer. „Mich freut es sehr, dass wir heute dank der erfahrenen Mühlenbauer an diesem Tag angelangt sind.“ Mehrfach kamen die Profis den weiten Weg aus Mulda in Sachsen nach Bergisch Gladbach, nachdem der Förderverein des Museums Anfang des Jahres grünes Licht für die Reparaturen gegeben hatte.

Auch Wilhelm Carl, Vorsitzender des Fördervereins, zeigt sich sichtlich zufrieden darüber, dass das Herz des Hammerwerks wieder schlägt. Denn das rund 60.000 Euro teure Projekt wollte auch finanziert sein. „Wir hatten bereits über einen längeren Zeitraum Mittel für die Sanierung eingeworben und auch bei unseren Besuchern fleißig die Werbetrommel gerührt“, so Carl. „Wir danken insbesondere unseren großzügigen Sponsoren und Förderern, aber auch allen diejenigen, die mit kleineren Beiträgen die Sanierung ermöglicht haben.“

v.l. Wilhelm Carl, Vorsitzender des Fördervereins – Dettlef Rockenberg, Fachbereichsleiter für Bildung, Kultur, Schule und Sport – Sandra Brauer, Museumsleiterin. Am Hammer: Herbert Ommer, stv. Vorsitzender des Fördervereins. 
Foto: Bettina Vormstein

Neben den Spenden vom Rotary Club Bergisch Gladbach und der Bensberger Kanzlei Leonhard & Imig brachte eine Förderzusage der NRW-Stiftung in Höhe von 20.000 Euro das Projekt endgültig auf den Weg. Dass solche Arbeiten nie ganz im Kostenrahmen bleiben, war Carl von Anfang an klar. „Daher freut es mich umso mehr, dass sich auch der Lions Club Bensberg-Schloss anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums entschieden hat, einen Teil der Sanierung zu finanzieren.“ Der Lions – Förderverein Bensberg-Schloss e.V. gibt 12.500 Euro für die Instandsetzung dazu. 8.000 Euro kommen von der Stadt, für die restliche Summe kommt der Förderverein aus eigenen Mitteln auf.

Sobald dies mit Blick auf das Infektionsgeschehen wieder möglich ist, möchte das Bergische Museum das Hammerwerk als Teil der sonntäglichen Handwerker-Vorführungen und verschiedener Veranstaltungen wie dem Museumsfest im August wieder regelmäßig in Betrieb nehmen. Weitere museumspädagogische Angebote für Schulklassen sind in Planung.

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege ist eine privatrechtliche Stiftung des Landes Nordrhein-Westfalen und unterstützt seit über 30 Jahren bürgerschaftliches Engagement in Vereinen, Verbänden und Initiativen, die sich für den Naturschutz und die Heimat- und Kulturpflege in NRW einsetzen. Über 3.200 Maßnahmen wurden bisher landesweit gefördert. Zudem besitzt die Stiftung 6300 Hektar Land und 20 Immobilien, die in eigenen Tochtergesellschaften verwaltet werden.
Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung hat 2019 Fördermittel von insgesamt 8,3 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Landesweit können damit 86 gemeinnützige Initiativen und Projekte für den Naturschutz und das Kulturerbe unterstützt werden.


Wer möchte sich eine Scheibe abschneiden?


Herbert Ommer, Sandra Brauer und Willi Carl mit einer Scheibe der ehemaligen Welle des Hammerwerks.
Foto: Bettina Vormstein

Teile der alten Welle und des Wasserrads aus dem Hammerwerk im Bergischen Museum sind jetzt zu verkaufen.

Nach der Sanierung des Hammerwerks hier im Museum stehen nun die historischen Bauteile zum Verkauf.

Zu erwerben sind sowohl die in dicke Scheiben gesägte Welle aus Eichenholz als auch massive Eichenholzbalken aus dem alten Wasserrad.

„Nicht nur für Museumsfans ist so ein Originalstück aus der alten Welle sicherlich etwas ganz Besonderes“, so Museumsleiterin Sandra Brauer. Denn schließlich hätten die Schmiedevorführungen im Hammerwerk in den letzten rund 35 Jahren, in denen sowohl die Welle als auch das Wasserrad unermüdlich ihren Dienst taten, zahlreiche Kinderaugen leuchten lassen.

Der Vorrat an den massiven Eichenholzscheiben mit einem Durchmesser von rund 76 cm und den mächtigen Eichenbalken ist naturgemäß begrenzt. Jedes Stück ist ein Unikat. Abhängig von der Stärke der Scheiben, die zwischen 8 cm und 34 cm variieren, werden die Teile der Welle zu Preisen zwischen 60 und 80 Euro abgegeben. Die Eichenbalken kosten 25 Euro. Alle Einnahmen kommen dem Förderverein zu Gute. „Auch der Förderverein hat seit Beginn der Corona-Pandemie finanzielle Einbußen hinnehmen müssen“, erläutert Vereinsvorsitzender Willi Carl. „Wir freuen uns über jeden Euro, der uns und somit dem Museum zu Gute kommt.“

Interessenten können sich die Stücke während der Öffnungszeiten des Museums ansehen und an Ort und Stelle käuflich erwerben. Empfohlen wird, eine Schubkarre oder ein zweites Paar kräftige Hände mitzubringen – alleine lässt sich das Holz kaum bewegen.

Weitere Fragen beantwortet der Besucherdienst unter kontakt@bergisches-museum.de oder 02202 14 15 55.


Digitale Tipps für die ganze Familie "Macht was Schönes"


Schnuppern Sie  in unser digitales Angebot, das Sie unter Medienangebote finden.
In kurzen Videos haben wir Tipps und Anleitungen, die zum Ausprobieren und Nachmachen einladen.

Hier basteln wir eine Schutzmaske.


Museumshonig - an der Kasse erhältlich


Foto: Bettina Vormstein

Im letzten Jahr hat ein Team von Imkerinnen und Imkern des Bienenzuchtvereins die Betreuung des Bienenstands im Bergischen Museum übernommen. Inzwischen wohnen sechs Völker im Museum. Die Bensberger Bienen waren in diesem Jahr fleißig, so dass der Verein erstmals seinen eigenen Museumshonig produziert hat, der an der Museumskasse für Besucher erhältlich ist.

„Der Museumshonig fängt den Frühling ein“, beschreibt Robert Kargl den flüssigen, goldenen Honig. „Die Bienen haben den Honig aus der Frühtracht der Blüten gemacht. Er ist mild und sehr vielfältig im Geschmack.“ Kargl hofft, dass auch die zwei neuen Ablegervölker, sozusagen Völker in der Entwicklung, im Museum zu fleißigen Wirtschaftsvölkern heranwachsen werden. Denn der Bensberger Museumshonig ist wie das i-Tüpfelchen des Engagements des Vereins im Museum, das seit 2019 beständig ausgeweitet wird.

Der Verein bietet auch „Bienen-Sonntage“ (unter Beachtung der aktuellen Hygieneauflagen) an, die begleitend zum Bienenjahr den Besuchern viel Wissenswertes vermitteln. Mittlerweile hat der Verein auch eine zweite Schaubeute vor dem Bienenstand installiert, so dass Besucherinnen und Besucher das geschäftige und zielstrebige Treiben der Bienen im Bienenstock beobachten können.

Die rund 100 Mitglieder des Bienenzuchtvereins Bergisch Gladbach e. V. betreuen insgesamt über 500 Bienenvölker. Der Verein produziert Bienenhonig und bereichert die Blüten- und Artenvielfalt im Bergischen. Das Lernen über das Imkern und der Austausch von Imkern untereinander ist eines der wichtigsten Standbeine des Vereins, der die Gemeinschaft mit gemeinsamen Aktionen und Workshops stärkt. Mehr Informationen über das Vereinsleben sowie das umfangreiche Angebot zur Unterstützung des Einstiegs von Neuimkern sind unter www.imker-gl.de zu finden. Interessierte können sich mit Fragen auch direkt an den Verein per Email an bienenzuchtvereinbgl@b78f74101cbc459cb43a048a109499f7gmail.com wenden.

Der Museumshonig ist an der Museumskasse für 4 Euro erhältlich. 2 Euro von jedem Glas spendet der Verein dem Förderverein des Museums, um deren Arbeit zu unterstützen.


Drei Dinge - Kurzfilm bei KreisKulturDIGITAL


Wir freuen uns, dass wir den Auftakt für KreisKulturDIGITAL machen durften. Mit dem Projekt bietet das Kulturamt des Kreises allen Kulturschaffenden in Rhein-Berg die Möglichkeit, sich in kurzen filmischen Porträts vorzustellen. Wer möchte, kann sich unsere drei Dinge auch im Museum anschauen. 

Das Museum auf Facebook


Wir haben unser digitales Angebot erweitert und halten Sie nun auch auf diesem Wege mit News, Fakten und kurzen Videos auf dem Laufenden.

Schnuppern Sie digitale Museumsluft und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen.

Wir freuen uns auf Sie!
www.facebook.com/bergischesmuseum



Unser Angebot

Führungen

Wir bieten für Gruppen Führungen durch das Haus und zu verschiedenen Themen an. Sprechen Sie uns gerne an. Wir planen gemeinsam mit Ihnen Ihren Besuch. Führungen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Öffentliche Führungen finden am letzten Sonntag im Monat statt. Zu den Terminen

Veranstaltungen

Von Bienen-Sonntagen bis zu Backtagen: Im Museum ist das ganze Jahr über etwas los. Neben unseren sonntäglichen Handwerks-Vorführungen laden Mitmachaktionen und Ferienangebote zu einem Besuch ein. Vorträge und Seminarreihen richten sich an alle, die es genauer wissen wollen. Zum Terminkalender

Ausstellungen

Wer macht nicht gerne Mittagspause: Unsere aktuelle Sonderausstellung fragt nach den Arbeitspausen von früher. Gab es damals schon das Pausenbrot? Und durften Bergleute in der Pause Luft schnappen? Noch bis zum 11.10.2020 ist die Ausstellung „MittagsPause! Über den Wandel der Auszeit vom Arbeiten“ zu sehen. Mehr

Museumspädagogik

Lernen mal anders: Wir bauen unser Angebot für Kindergärten, Grund- und weiterführende Schulen ständig aus. Unsere handwerkliche Vorführungen, Mitmach-Führungen, Workshops und Projekttage sind handlungsorientiert und passen zu Ihrem Lehrplan. Mehr

Digitales für Zuhause

Holen Sie sich das Bergische Museum in die eigenen vier Wände. Wir arbeiten an einem neuen Medienangebot für Sie. Mit unseren Videos und Downloads stellen wir Ihnen Tipps für kreatives Lernen mit der ganzen Familie und Wissenswertes zu den Museumssammlungen zur Verfügung. Zum Angebot

Trauungen

Im historischen Dachzimmer des Hammerwerks darf sich getraut werden: Hier ist Platz für Ihre standesamtliche Trauung mit bis zu 30 Gästen. Unser Außengelände bietet den perfekten Rahmen für den anschließenden Sektempfang. Mehr