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Samstag, Sonntag und an Feiertagen
von 11.00 - 17.00 Uhr (Montags Ruhetag)

Das Museum



Das Museum wurde bereits 1928 als "Heimatmuseum Bensberg" ins Leben gerufen. In historischer Umgebung wird das Leben und Arbeiten unserer Großeltern wieder lebendig. Die Vergangenheit zu erleben und zu zeigen, wie insbesondere der Erzbergbau, das Handwerk und Gewerbe früher einmal funktionierten, ist Ziel unseres Museums. Unser schön angelegtes Gelände verspricht Spaß für Groß und Klein.

Einen historischen Artikel, der einen engen Bezug zur Museumsgründung besitzt, finden Sie hier.

Museumsgelände

Bergbau, Handwerk und Gewerbe



Bergbau

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Speziell in den Jahren zwischen 1845 und 1978 wurden in Bensberg und Umgebung an vielen Stellen Bodenschätze gefördert. Recht bedeutend war dabei die Gewinnung von Zink- und Bleierzen. Viele Arbeitskräfte wurden benötigt und beschäftigt.
Zur Erinnerung an diese Zeit ist im Keller des Museums ein naturgetreues Bergwerk eingerichtet worden, welches gefahrlos Schritt für Schritt erkundet werden kann. Alle gezeigten Maschinen, Werkzeuge und Geräte stammen aus dem Bensberger Erzrevier.

Nur 700 Meter vom Museum entfernt befand sich die Grube Julien, die in den Jahren um 1850 in Betrieb stand. Zeitweise arbeiteten hier über 100 Bergleute. Sie können den originalen Grubenriss des Bergwerks hier einsehen.

Lederverarbeitung

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Auf dem Gelände des Museums wird den Besuchern in einem eingeschossigen Fachwerkbau die Lederherstellung und Lederverarbeitung nähergebracht.
Zunächst wird die Gewinnung von Gerbstoffen aus Eichenrinde, der sogenanten Lohe, erklärt, mit der tierische Häute haltbar gemacht und zu Leder verarbeitet werden. Ein Film zeigt die einzelnen Vorgänge, wie das Salzen, Äschern, Scheren und Versetzen.

Über die Lederherstellung hinaus wird auch die Weiterverarbeitung behandelt und das Handwerk des Schuhmachers und Sattlers dargestellt.

Bäckerei

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Das Backen im alten Steinbackofen erfordert viel Gefühl und Erfahrung. Schließlich sollen die Brote nicht nur schön braun werden, sondern auch gut schmecken. Zu den  Spezialitäten unseres Bäckers gehört deftiges Roggenbrot und der süße Blatz. Diesen gibt es mit und ohne Rosinen.

Diese Brote werden zu bestimmten Terminen frisch im alten Backhaus hergestellt.

Schmiede und Hammerwerk

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Das Hammerwerk auf dem Gelände des Bergischen Museums stammt aus dem 17. Jahrhundert. Es war bis in das Jahr 1953 in Betrieb. 1959 erfolgte sein Wiederaufbau im Museumsgelände ohne das ursprüngliche vorhandene, zum Antrieb des Blasebalges dienende zweite Wasserrad. Anstelle des ursprünglichen Stauteiches versorgt heute eine Pumpenanlage das Wasserrad, mit dem der schwere Hammer über eine mächtige Welle in Gang gesetzt wird.
Mit bis zu 200 Schlägen pro Minute werden die erhitzten Rohstahlrippen in einem Paket unter dem Hammer zusammengeschweißt. So entsteht ein viellagiger, schmiedbarer Qualitätsstahl, der sogenannte Raffinierstahl. Das Hammerwerk wird zu bestimmten Zeiten in Betrieb gesetzt!
Darüber hinaus gibt es eine alte Berg- und eine Kettenschmiede. Beide Werkstätten sind voll funktionsfähig.

Stellmacherei

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Was heute der Autobau ist, war früher die Stellmacherei. Eine der schwierigsten Arbeiten dieses alten Berufs war das Herstellen von hölzernen Wagenrädern in reiner Handarbeit. Gummireifen gab es nicht. Ein Reifen aus Stahl schützt das Wagenrad vor Abnutzung auf dem meist schlechten Straßen und Wegen.
Man stelle sich beim Anblick dieser Räder vor, wie mühsam und unbequem früher der Warentransport und das Reisen gewesen sein müssen.

Häusliches Leben

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Zu diesem Bereich gehört die alte Küche mit offenem Herd, Pumpe und Spülstein, das Bergmannswohnzimmer mit Himmelbett und die einzelnen Schritte der Textilherstellung in Heimarbeit.
Während des Rundgangs ist zu erahnen, dass die alte Zeit keinesfalls so gut war, wie der Volksmund gerne behauptet.

Woher kommt wohl die Idee, dass man Stroh zu Gold spinnen kann? Diese Frage kann ebenfalls im Rahmen eines Besuchs beantwortet werden.

Hinter den Kulissen des Bergischen Museums



Was geschieht außerhalb unseres regulären Museumsbetriebs?

Diesem Thema haben wir inzwischen aus Platzgründen, eine eigenständige Seite gewidmet.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

Vielen Dank für Ihr Interesse.